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Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Ananas

Die Ananas gehört zu den Bromeliengewächsen und ist eine mittelamerikanische Staude mit fleischigen Fruchtständen.

Sie wird auch in zahlreichen tropischen Gebieten angebaut, wie z.B. in der Südsee. Dort allerdings in Plantagen kultiviert.

Die Ananas wurde von Christoph Kolumbus als „ Indische Pinie „ bezeichnet. Die Bevölkerung Südamerikas schätzte die Ananas wegen ihrer heilungsfördernden Eigenschaften und verdauungsfördernden Wirkung. Krieger benutzten die Blätter als Verband und legten Ananasumschläge auf ihre Wunden.

Die Ananas ist ein reines Kraftpaket an Wirkstoffen und tropischer Heilkraft. Ihr extrem hoher Gehalt an Bromelain – ein eiweißspaltendes Enzym – hat viele gesundheitliche Vorzüge und heilende Eigenschaften. Im Darm werden harte und trockene Bakterieneiweißpanzer aufgespalten und aufgelöst, so dass der Darm wieder  seine natürliche Arbeit aufnehmen kann. Die Nahrung gleitet  sanft und geschmeidig durch die Darmpassage.

Bromelain  treibt Würmer und andere Parasiten aus dem Darm. Divertikel ( Ausstülpung von Hohlorganen ) , sowie Darmentzündungen, werden erfolgreich bekämpft.

Das Enzym Bromelain löst Blutgerinnsel auf, die für Thrombose verantwortlich sein können. Hundert Gramm Ananas liefern mehr als ein Viertel des täglichen Vitamin C – Bedarfs von Erwachsenen.

Darüber hinaus werden auch die Knochen gestärkt. Das Kalzium wirkt Knochenabbau entgegen. Vor allem Frauen nach den Wechseljahren benötigen immer eine Extraportion von diesem Mineral.

Auch Mangan, ein kollagenbildendes Spurenelement wird im menschlichem Körper benötigt, um an Haut, Knochen, Knorpeln und anderen Bindegeweben, den nützlichen Dienst zu verrichten. Eine Unterversorgung kann Ursache für diverse Knochenprobleme, wie z.B. Osteoporose haben. Besonders in der  ganzen Frucht oder im Frischsaft, sind hohe Werte von Mangan zu finden.

Das Enzym Bromelain ist besonders für Menschen mit schlechter Verdauung, ein Segen. Unverdaute und halbverdaute Speisen werden im Magen besser aufgespalten, so dass Magenschmerzen eingedämmt oder gar ganz vermieden werden.

Die Ananas enthält auch Chlorogen – und P – Cumarinsäure. Diese verhindern, dass sich Amine und Stickoxid zu Nitrosaminen verbinden und im Magen Krebs auslösen können.

Dennoch ein Wort zur Vorsicht. Bei Magengeschwüren und ständigen Magenschleimhautentzündungen, sollte man nicht unbedingt frische Ananas essen; vor allem keine unreifen Früchte.

Dosenananas enthält  auf Grund hoher Temperaturen beim Konservieren, so gut wie kein Bromelain.

Bio-Trockenfrüchte sind ein himmlisches Konfekt für Kinder und Erwachsene.


Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

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