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Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Angelika

Angelika (auch Engelwurz genannt) gehört zu den Bitterstoffpflanzen, mit einem hohen Gehalt an ätherischen Ölen und Aromastoffen, die den gesamten Organismus günstig beeinflussen.

Sie ist eine Heilpflanze und genießt seit dem 12. Jahrhundert höchste Wertschätzung. Die Doldenblüten waren wichtiger Bestandteil vieler Lebenselixiere, die vor schlimmen Krankheiten schützen sollten, wie Pest oder Cholera.

Angelika Tee lindert verschiedenste Verdauungsbeschwerden mit Unwohlsein, Völlegefühl, Blähungen, Appetitlosigkeit.

Die Volksmedizin empfiehlt den Tee auch bei Bauchkrämpfen, sowie nervösen Magenleiden. Ärger und Stress üben Druck auf den Magen aus und führen so zu Aufstoßen und Mundgeruch. Allerdings sollte man den Tee nicht bei Magengeschwüren trinken.

Vergiftungserscheinungen nach Alkohol-oder Nikotinmissbrauch sprechen auch gut auf Angelika Tee an. Seine anregende und reinigende Wirkung beschränkt sich nicht nur auf einzelne Organe, sondern greift auch auf andere Organsysteme im Körper über. Eine komplexe Wirkstoffkombination ergießt sich über alle Zellstrukturen, um für eine gut funktionierende Homöostase zu sorgen, d.h. stabile Lebensbedingungen im menschlichen Organismus zu erstellen, die einen Beitrag zum Überleben des Gesamtorganismus leisten können.

Da Angelika Tee ein vielseitiges Heilgetränk darstellt, können auch rheumatische Erkrankungen und Gicht günstig beeinflusst werden.

Gerade die ätherischen Öle der Angelika tragen dazu bei, dass über die Haut Heilstoffe aufgenommen werden und so auf schmerzende Gelenke, Knochen und Muskeln einen günstigen Effekt ausüben. Ein Vollbad mit Angelika Wurzeln, Ackerschachtelhalm und Thymian-Extrakten dient auch als Kräuterbad, um das Bindegewebe zu durchwärmen, Schmerzen zu lindern und Muskelverhärtungen auszuleiten.

Das aromatisch duftende ätherische Öl wird mittels Wasserdampfdestillation der frischen Wurzeln gewonnen. Das Öl zeichnet sich durch seine harmonisierenden, stärkenden und wohltuenden Eigenschaften aus und beeinflusst so Körper, Seele und Geist. Angelika eignet sich vorzüglich dazu, um dem Ganzheitsprinzip der Gesundheit zu entsprechen.

Bei Atemwegserkrankungen soll der Husten gestillt werden und der Schleim verflüssigt. Die schweißtreibende Wirkung unterstützt den Körper bei der Entgiftung und Reinigung.

Auch gegen Frühjahrsmüdigkeit kann man Angelika bestens einsetzen. Der anregende Tee entschlackt und aktiviert den Körper nach der langen Winterpause.

Ebenso kann man chronische Leiden und kraftzehrende Lebensphasen kurieren. Das Wohlbefinden verbessert auch den seelischen und emotionalen Bereich und gibt neuen Schwung, mit positiven Lebensausrichtungen.

Bei Taubheitsgefühl und häufigem Einschlafen der Gliedmaßen, neuralgischen Schmerzen und nervösen Zuckungen, können Kräuterbäder mit Zusatz von 2-3 Liter Angelika Tee helfen.

Bei Reiseangst, Übelkeit und Schwächesymptomen mag 1 Tropfen Angelika Wurzelöl – direkt unter die Nase getupft – hilfreich sein. Der angenehme Duft beruhigt das Nervensystem und die Magennerven.

Wirkstoffe: ätherisches Öl, Bitter-und Gerbstoffe, Kumarine, Harze, Pektin, Zucker, Mineralien, Spurenelemente

Zusammenfassung der in der Literatur und im Internet gefundenen Wirkungsweisen der Angelika:

-        Erkältungen, Husten, Grippe

-        Rheuma, Gicht

-        Darmträgheit, Magen

-        Ischiasschmerzen, Taubheitsgefühl der Gliedmaßen

-        Stimmungsaufheller, überreizte Nerven

-        Reiseübelkeit, Schwächegefühl


Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

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