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Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Aprikose

Die Aprikose, auch Marille, Amarelle, oder auch Barille genannt, ist eine Frucht des bis auf 5 m hohen Steinobstbaumes aus der Familie der Rosengewächse.

Sie gelangte als Kulturform im 1. Jahrhundert n. Chr. Von China über Kleinasien, nach Südeuropa. Heute ist die Aprikose in allen wärmeren Gebieten anzutreffen. Sie liebt fruchtbaren, lockeren und kräftigen Boden, in geschützter, sonniger Lage.

Ihr süßes Aroma beruht auf den hohen Anteilen von Rohrzuckerinhalten, in Form von Saccharose. Das gelborange Fruchtfleisch wird durch das Beta-Karotin hervorgerufen.

Gerade deshalb sind Aprikosen so urgesund, weil sie eine Vielzahl von unterschiedlicher Karotinoide enthalten und somit viele gesundheitsschützende Eigenschaften aufweisen. Der hohe und effiziente Betakarotingehalt macht die Aprikose zu einem der besten Lebensmittel.

Besonders getrocknete Früchte sind eine hervorragende Kaliumquelle. Bereits in 100 g Trockenfrucht befindet sich 1380 mg Kalium ( in der frischen Frucht 270 mg ) .

Somit ist die Aprikose eine besondere Frucht für das Herz. Besonders im Kampf gegen Herzerkrankungen, wie z.B. Bluthochdruck.

Auf Grund von Kaliummangel kann es bei älteren Menschen zu geistiger Verwirrtheit kommen. Oder auch zu depressiven Attacken, die sich manifestieren können.

Auch bei Magen – und Lungenkrebs wurden die besonderen Vorzüge der Aprikose schnell erkannt. Durch die einzigartige Mischung von heilkräftigen Substanzen werden krankmachende Zellveränderungen, positiv verändert.

Auch gewebeschädigende freie Radikale werden durch ein breites  Antioxidationsprogramm im Limit gehalten. Blutgefäße der Augen werden wirksamer geschützt, so dass sich die Netzhaut nicht vorzeitig löst und von der Blutabfuhr abgeschnitten wird. Damit wird ein frühzeitiger Sehverlust, besonders bei älteren Leuten vorgebeugt. Auch einer schlechteren Nachtsicht wird entgegengewirkt.

Aprikosen haben vergleichsweise wenige Kalorien und helfen bei Gewichtssorgen. Dafür ist der Ballaststoffanteil relativ hoch.

Bei regelmäßigem Sport ist die Aprikose ein willkommener Energiespender. Ihr Zucker wird nur allmählich ins Blut abgegeben.

Bei frischer Ware achte man auf reife, feste Früchte und ausgereifter Farbe. Je intensiver die Farbe des Fruchtfleisches, umso höher der Gehalt an Beta-Karotin.

Bei getrockneten Früchten keine hellen Exemplare bevorzugen, da diese meist mit  Schwefeldioxid behandelt worden sind.

Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

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