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Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Arnika

Die Arnika gehört zu den Korbblütlern und hat eine dicht am Boden anliegende Blattrosette. Das goldgelbe Strahlenkleid der Arnikablüte soll das Spiegelbild der Sonne sein, denn sie liebt intensive Sonnenbestrahlung. Auf mageren Bergwiesen kommt sie vor und steht streng unter Naturschutz.

Seit dem Mittelalter ist sie eine der bekanntesten Heilpflanzen. Selbst Goethe hat einige seiner Erkrankungen mit Arnika behandeln lassen.

In der Naturheilkunde finden die gesammelten Blüten und der Wurzelstock im Herbst Verwendung und viele Einsatzbereiche im Gesundheitswesen.

Äußerlich hilft Arnika bei allen Wundversorgungen der Haut und den Weichteilen des Bindegewebes. So in Form von Umschlägen und Auflagen oder Kompressionen bei Prellungen, Verstauchungen, Stoß, Stich oder Schnittverletzungen. Verdünnte Arnikatinktur auf die gestresste Haut auftragen. Dies wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend und beruhigend für den aufgescheuchten Wundschmerz.

Empfindliche Menschen sollten allerdings vorsichtig und abgeklärt mit dem Gebrauch von Arnika umgehen. Wie bei

Durchblutung wird angeregt, das Abheilen gefördert und die allen Korbblütlern kann eine Allergie auftreten. Pulsbeschleunigung und Atemnot können die Folge sein. Deshalb lieber mit seinem Hausarzt absprechen. Äußerlich kann es auch zu Hautreizungen kommen.

Bei Gicht und anderen rheumatischen Erkrankungen mag ein Tuch, getränkt mit Arnikatinktur eine erste Hilfe sein. Die befeuchtete Stelle mit einem trockenen Tuch abdecken. Die schmerzende Stelle erwärmt und rötet sich. Jetzt kann der Heilungsprozess einsetzen; der Schmerz lässt nach.

Bei Zahnfleischentzündungen und kleineren Mundverletzungen hilft eine Spülung mit verdünnter Arnikatinktur. Die Abwehrbereitschaft der Schleimhaut gestärkt.

Für Kinder ist die Mundspülung mit Arnikatinktur nicht geeignet, da die Gefahr besteht, dass kleine Kinder diese Essenz runterschlucken und Komplikationen entstehen können.

Auch als Kompresse auf Blutergüssen wirkt die Arnikatinktur entzündungshemmend und zusammenziehend. Blaue Flecken verschwinden schneller und geschädigtes Gewebe heilt besser aus.

Innerlich wirkende Präparate dürfen nur mit Absprache des Arztes eingenommen werden. Anwendungsbereiche findet man bei Kreislaufbeschwerden, Mandelentzündung, bessere Durchblutung des Altersherzes.

In der Naturheilkunde wird die Wurzel manchmal bei Magenbeschwerden eingesetzt.

Bei Venenbeschwerden hat sich der ölige Auszug der Arnika als Salbe bewährt.

Zur Pflege der Kopfhaut und der Haare eignet sich ebenfalls eine Arnikatinktur.

In der Homöopathie verbessert Arnika die Fließeigenschaft des Blutes.

Wirkstoffe: Ätherische Öle, Flavonoide, Terpene, Fettsäuren, Zimtsäure, Kumarine, Cholin, Gerbstoffe, Wachs

Zusammenfassung der in der Literatur und im Internet gefundenen Wirkungsweisen von Arnika:

-        Quetschungen, Prellungen, Schürfwunden, Schnittverletzungen

-        Lindert Rheumaschmerzen, Gicht

-        Bessere Durchblutung des Altersherzes

-        Venenbeschwerden

-        Haar-und Kopfhautmittel

-        Gurgelmittel bei Entzündungen im Mundbereich


Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

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