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Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Aronia Beere

Die Apfelbeere „ Aronia melanocarpa „ wird auch schwarze Eberesche genannt, sowie große Baumheidelbeere, wegen ihrer Ähnlichkeit  mit Waldheidelbeeren und gehört zu den  bekannten  Rosengewächsen.

Der Aronia-Strauch  kommt ursprünglich aus  Nordost-Amerika und Kanada. Bereits die Indianer nutzten diese wertvollen Beeren als Universal-Heilmittel. Mitte des 20. Jahrhunderts eroberte diese kleine Beere das osteuropäische Festland – vor allem Russland und Polen – und siedelte dann auch nach Westeuropa über. Erst Mitte des vergangenen Jahrhunderts wurde diese Beere auch bei uns in Deutschland heimisch.  

Fruchtreife beginnt  im August und zieht sich bis in den späten  September hinein. Die Früchte sind reif, wenn die Schale tiefschwarz gefärbt ist. Dann ist auch der Zuckergehalt  sehr ausgeprägt. Der dunkle Saft schmeckt süß-säuerlich und entsprechend herb. Dafür sind Gerbstoffe verantwortlich. Diese Gerbstoffe wirken im Körper als starke Radikalfänger und schützen vor schädlichen Darmpilzen, sowie krankmachenden  Fremdstoffen.

Besonders in der schwarzvioletten Schale befindet sich der höchste Gehalt  an Anthocyanen, also Radikalfängern – freie Radikale werden gebunden und wirken antioxidativ, sodass  ein gesundes Zellwachstum erreicht wird.  

Ernährungsphysiologisch nimmt die Aronia-Beere eine dominante Stellung ein. Sowohl prophylaktisch als auch  in der Krankheits-oder Genesungsphase.

Viele Menschen leiden unter Depressionen und unter  Burn-out-Syndrom – anhaltende Erschöpfungszustände durch ständige Überbelastung – sowie extremen Leistungsdruck in einer immer mehr fordernden Gesellschaftsstruktur.  

Die Aronia-Beere  besitzt einen  Gesundheits-Komplex für Abwehrmechanismen, effizienten Energiestoffwechsel und  Nerven-Schonsystem.

U.a. wird der Gehirnstoffwechsel günstig beeinflusst. Gerade bei Parkinson-Erkrankungen und altersbedingter Demenz, sowie anderen Nervenleiden, ist diese  „ Mega-Beere eine wohltuende Bereicherung in der Gesundheitsbilanz des Körper-Zellenstaates.  Nicht umsonst wird diese unscheinbare Beere in der russischen Volksmedizin nahezu als  Allheilmittel angepriesen.
Fast bei allen Erkrankungen bringt sich die Aronia-Wildbeere positiv ein. Ihre blutzuckersenkenden Eigenschaften sind sehr geschätzt.  Der Aronia-Saft oder andere entsprechende Auszüge dieser Beere, sind eine gesundheitsfördernde Ergänzung für Diabetiker. 

Neben den sekundären Pflanzenstoffen, liefern auch die Vitamine wie Folsäure, E, A, K, B-Vitamine, sowie Mineralien in Form von Eisen, Jod, Zink und Selen, einen hochwertigen Vitalstoffanteil für ein gesundes Leben. Auch Enzyme und OPC-Stoffe (Procyanidine), Flavonoide und Phenolsäuren, bereichern den Gesundheitsbrunnen.

Beerenstark ist die Aronia auch, um Schwermetalle und Strahlenschäden auszuleiten. Ebenso in der Krebs-Prophylaxe. 


Anmerkung: Frisch vom Strauch sollte man die Aronia-Beere nicht in großen Mengen essen. Die kleinen Kerne enthalten geringe Mengen von Amygdalin-gebundener Blausäure. Einige Beeren in den Mund gesteckt sind jedoch unproblematisch. Durch Erhitzen und anderer Verarbeitung  wird das Vitamin B 17 im Kern jedoch unschädlich gemacht.


Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

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