a-z-gesund

Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Artischocke

Diese ursprünglich mediterrane, violett blühende Distelart gilt als Aristokratin im traditionellen Küchengarten und ist heute als ausgezeichnetes Feingemüse bekannt, wobei die fleischigen Teile der Hüllblätter und der Blütenboden gegessen werden.

Darüber hinaus ist die Artischocke eine der ältesten Heilpflanzen überhaupt. Allein die Wirkung ihrer Bitterkeit ist anerkannt. Arzneilich werden die Wurzeln und die Blätter zu einem Extrakt verarbeitet.

Inzwischen weiß man, dass sich erst beim Erhitzen der Blätter ein Stoff anreichert, der für die eigentliche Heilwirkung verantwortlich ist: 1,5-Dicaffeoylchinasäure. Besser bekannt unter Cynarin.

Auch Canaridin, ein weiterer Naturstoff kann freie Radikale abfangen. Zusammen mit Cynarin können die Leberfunktionen angeregt und verbessert werden. Gerade durch häufige Belastung der Leber, mittels Alkohol, fettem Essen, Zucker und Fast Food, kommt es zu ersten Warnzeichen, wie Müdigkeit, Appetitmangel, Oberbauchbeschwerden und Völlegefühl.

Bewährt hat sich vor allem hochwertiger Artischockenextrakt aus Jungblattkulturen, die eine besonders hohe Konzentration von Bitterstoffen aufweisen. Sie unterstützen, entgiften und schützen die gestresste Leber in ihrer Funktionsleistung. Gleichzeitig wird der Wiederaufbau der sensiblen Leberzellen aktiviert.

Eines ihrer wichtigsten Funktion ist die Anregung von Gallensäuren in der Leber, wodurch die Fettverbrennung angekurbelt wird. Denn bereits geringe Verschiebungen im Fettstoffwechsel z.B. durch Ernährungsfehler, können die obengenannten Symptome auslösen. Die Artischocke wirkt dann wie eine Medizin und steigert den Grundumsatz der Leber.

Die Bitterstoffe der Artischocke wirken auch appetitanregend, sowie magenberuhigend. Außerdem regt die Artischocke die Darmbewegungen an.

Wirkstoffe: Vitamin A, B1,B2,C,E, Kalium, Eisen, Kalzium, Magnesium, Silizium, Mangan, Kupfer, Schwefel, Phosphor, Cynarin, Canaridin, Flavonoide, Bitterstoffe, Ballaststoffe

Zusammenfassung der in der Literatur und im Internet gefundenen Wirkungsweisen der Artischocke:

-        Hilfe bei ungenügender Leber und Nierenfunktion

-        Hilfe bei Leber und Nierenkoliken

-        Senkung zu hoher Cholesterin- und Fettwerte

-        Verbesserung der Darmflora

-        Entgiftung des Blutes

-        Positive Wirkung auf die Gallenblase

-        Verbesserte Stoffwechselfunktion

-        Behebung von Verstopfung

-        Möglicher Schutz vor Hepatitis

-        Möglicher Schutz vor bestimmten Krebsarten, wie Hautkrebs

-        Bewährt bei Übelkeit durch Chemotherapie

-        Wirkt positiv auf den Kreislauf

-        Beugt Arterienverhärtung vor

-        Bewährtes Mittel bei Fettleibigkeit

-        Angezeigt bei Gicht

-        Angezeigt bei Angina pectoris, Infarkt, Schlaganfall

-        Bekämpft Nesselfieber

-        Hilft bei Rheumatismus

-        Mindert das Risiko von Herzrhythmusstörungen

-        Positiver Effekt auf einen erhöhten Blutdruck

-        Lindert Muskelbeschwerden


Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

Alle Informationen wurden vom o.g. Autor aus allgemein zugänglichen Informationsquellen zusammengetragen. Sie werden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und weitergegeben. Sie sind keinesfalls als Therapie- oder Diagnoseanweisungen zu verstehen, sondern sind zur Fortbildung oder Erweiterung des eigenen Horizontes gedacht. Die Artikel erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Deshalb möchten wir auf folgenden Haftungsausschluss hinweisen: Werden Informationen von dieser Webseite genutzt, so geschieht dies grundsätzlich und immer auf eigene Verantwortung des Nutzers. Die Untersuchung oder Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker können durch die hier aufgeführten Informationen keinesfalls ersetzt werden. Fragen Sie IMMER vor Anwendung der hier veröffentlichten Informationen einen Arzt und/oder Heilpraktiker. Der Herausgeber übernimmt keinerlei Haftung für Schäden irgend einer Art, die möglicherweise indirekt oder direkt aus der Verwendung der auf dieser Seite aufgeführten Informationen entstehen. KONSULTIEREN SIE BEI VERDACHT AUF ERKRANKUNGEN GRUNDSÄTZLICH IHREN ARZT UND/ODER HEILPRAKTIKER.