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Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Basilikum

Basilikum gehört zu den Lippenblütlern und stammt ursprünglich aus Vorderindien, ist aber inzwischen im ganzen Mittelmeerraum zu Hause. Auch in unserem Land wird Basilikum angebaut, lässt sich aber nicht so gut überwintern, wegen der kalten, manchmal frostigen Nächten.

Seine Blätter duften angenehm würzig. Der Geschmack ist aromatisch und ausdrucksstark.

Wegen seines würzigen Aromas lässt sich Basilikum gut zu Salaten, Saucen und Rohkost untermischen und als pikante Zutat zu Tomaten mit Mozarella verwenden.

Gerebelt und getrocknet macht Basilikum fette Speisen bekömmlicher und verleiht ihnen eine persönliche Note.

Aufgrund seiner ätherischen Öle und Gerbstoffe besitzt Basilikum auch viele Heileigenschaften und Gesundheitsprofile.

Innerlich angewendet hilft Basilikum bei nervösem Reizmagen, Völlegefühl, Blähungen, Appetitlosigkeit und Verstopfung. Er ist verdauungsfördernd und schützt angegriffene, entzündete Schleimhäute.

Wegen seiner desinfizierenden, keimtötenden Wirkung kann man Basilikum auch bei verschiedenen Magen-Darm Störungen einsetzen.

Sein mild scharfer Geschmack fördert die Speichelproduktion, so dass der Körper die aufgenommene Nahrung viel besser verdauen und verwerten kann.

Seine ätherischen Öle sorgen dafür, dass die Flimmerhärchen in der Nase aktiviert werden. Dadurch wird die Ausscheidung von Nasen und Rachensekreten gefördert und krankheitsauslösende Keime, wie Bakterien und Viren auf sanfte Weise herausgeschwemmt.

Bei Atemwegserkrankungen kann Basilikum, ähnlich wie Schnupftabak eingesetzt werden. Durch das Trocknen der Blätter erhöht sich der Gehalt an ätherischen Ölen. Die schleimlösende und heilende Wirkung wird erhöht.

Basilikum Öl hat auch eine durchblutungsfördernde Wirkung. Ein Fußbad mit diesem Öl – man kann auch Ingwer Öl dazu mischen – verstärkt die erwärmenden Eigenschaften und schützt zudem noch vor Fußschweiß.

Basilikum in der Duftlampe wehrt unerwünschte Insekten ab. Zusammen mit Nelken Öl und/oder Zimt Öl mag die Wirkung erhöht sein.

Bei kleineren Verletzungen und Befindlichkeitsstörungen, wie Taubheitsgefühl an der Zunge empfiehlt die Naturheilkunde, ein frisches Basilikumblatt unter die Zunge zu legen. Wenn man dies einige Male wiederholt, soll sich der Erfolg bald einstellen.

Umschläge mit Basilikum eignen sich gut bei schlecht heilenden Wunden.

Bei nervöser Unruhe, seelischer Unausgeglichenheit, Schlafstörungen und Kopfschmerzen kommt Basilikum zum Einsatz.

Während der Schwangerschaft darf Basilikum nicht eingesetzt werden. Seine stark anregenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften könnten eine Frühgeburt hervorrufen.

Wirkstoffe: ätherische Öle, Gerbstoffe, Estragol, Saponine, Flavonoide, viel Kalzium

Zusammenfassung der in der Literatur und im Internet gefundenen Wirkungsweisen des Basilikums:

-        Magen-Darm

-        Harnwegsinfektionen

-        Schlecht heilende Wunden, Pilze

-        Nervöser Unruhe, Schlaflosigkeit

-        Atemwegserkrankungen


Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

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