a-z-gesund

Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Efeu

Die Kletterpflanze mit den unscheinbaren Haftwurzeln zählt zu den Araliengewächsen. Die immergrüne Pflanze wächst mit ihren Haftwurzeln an Bäumen oder anderen senkrechten Unterlagen.

Zu Arzneizwecken verwendet man ausschließlich die gelappten, ledrigen, dunkelgrünen Blätter der nichtblühenden Triebe.

Bereits in der Antike wurden die Efeublätter zur Bereitung von Tee, Umschlägen und Bädern genutzt und fand schnell Anerkennung als Heilpflanze.

Mineralien und Spurenelemente verleihen dem Tee eine stärkende und belebende Wirkung, die sich sowohl auf den Körper als auch auf die Psyche bezieht.

Efeu ist eigentlich eine Schleimdroge, die bei chronisch entzündlichen Katarrhen der Atemwege eingesetzt wird. Gewisse Saponine verflüssigen den zähen Schleim und erleichtern das Abhusten.

Da Efeu zusätzlich krampflösend wirkt, ist er auch bei Keuchhusten und Bronchialasthma angezeigt. Verschiedene Entzündungen der Atemwege sollen auch hervorragend behandelt werden können.

Außerdem stimuliert der Efeu die Immunzellen. Bei allgemeiner Abwehrschwäche mag es sowieso angebracht sein, das innere Milieu zu entlasten, sowie die Schleimhautbarrieren die den Organismus schützen, zu stärken.

Die meisten Zellen des Immunsystems können im Körper zirkulieren und sich durch Botenstoffe gegenseitig verständigen. Der Efeu mit seinen Wirkstoffen bindet sich harmonisch in dieses Schutzsystem mit ein. Mit seinen Inhaltsstoffen trägt er maßgeblich zur Gesunderhaltung bei.

Efeu kann auch äußerlich angewendet werden. So auch bei Nervenschmerzen, rheumatischen Erkrankungen, Geschwüren, Zellulitis und Sonnenbrand.

Dabei sollte man 1 Teil Efeublätter mit 3 Teilen Leinmehl mit heißem Wasser zu einem Brei verrühren, auf ein Tuch streichen und auf die schmerzende Stelle legen.

Da Efeublätter viel Jod, Zink, Kupfer, Mangan und Lithium enthalten, sorgen diese Spurenelemente für einen reibungslosen Ablauf von Stoffwechselprozessen.

Auch gegen Parasiten vermag der Efeu seine heilenden Eigenschaften einzusetzen. Z.B. bei Kopfläusen und bei der Krätze. Als universell wirksames Hausmittel dient hier der Efeuessig, um auch Flechten, Hühneraugen und Frostbeulen zu bekämpfen.

Aufgrund seiner entkrampfenden Wirkung ist Efeu Tee ein wirksames Mittel im Kampf gegen Nieren-, Gallen oder Blasensteinen. Harnfluss und Gallenbildung werden angeregt und unerwünschte Ablagerungen oder belastende Segmente ausgeschieden.

Bei eitrigen Mandeln und Zahnfisteln soll Efeu antibakteriell und wundheilend wirken. Er eignet sich gut als Gurgelmittel bei Hals-und Rachenbeschwerden.

Wirkstoffe: Saponine, Flavonoide, organische Säuren, ätherisches Öl, Mineralien und Spurenelemente

Zusammenfassung der in der Literatur und im Internet gefundenen Wirkungsweisen des Efeus:

-        Keuchhusten und Erkrankungen der Atemwege

-        Stoffwechsel

-        Stärkung Immunsystem

-        Verdauungsorgane

-        Parasiten

-        Hauterkrankungen


Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

Alle Informationen wurden vom o.g. Autor aus allgemein zugänglichen Informationsquellen zusammengetragen. Sie werden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und weitergegeben. Sie sind keinesfalls als Therapie- oder Diagnoseanweisungen zu verstehen, sondern sind zur Fortbildung oder Erweiterung des eigenen Horizontes gedacht. Die Artikel erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Deshalb möchten wir auf folgenden Haftungsausschluss hinweisen: Werden Informationen von dieser Webseite genutzt, so geschieht dies grundsätzlich und immer auf eigene Verantwortung des Nutzers. Die Untersuchung oder Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker können durch die hier aufgeführten Informationen keinesfalls ersetzt werden. Fragen Sie IMMER vor Anwendung der hier veröffentlichten Informationen einen Arzt und/oder Heilpraktiker. Der Herausgeber übernimmt keinerlei Haftung für Schäden irgend einer Art, die möglicherweise indirekt oder direkt aus der Verwendung der auf dieser Seite aufgeführten Informationen entstehen. KONSULTIEREN SIE BEI VERDACHT AUF ERKRANKUNGEN GRUNDSÄTZLICH IHREN ARZT UND/ODER HEILPRAKTIKER.