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Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Omega Fettäuren

OMEGA-3 und OMEGA-6 FETTSÄUREN

Diese beiden essentiellen Fettsäuren sind lebenswichtig, da sie vom Körper selbst nicht hergestellt werden können. Besonders in Fettfischen, Nüssen, Pflanzen, Algen und Leinöl sind diese Wirkstoffe reichlich zu finden.

Omega-Fettsäuren sind wichtige Komponenten der Zellmembranen und Vorläufer vieler anderer Energiesubstanzen, die in unserem Körperhaushalt lebenserhaltende Reaktionen auslösen.

Z.B. wird der Blutdruck geregelt und die Herzfrequenz in den Normalbereich gebracht. Gerade bei Herzrhythmusstörungen werden die natürlichen Herzschrittmacher wieder ins rechte Lot gebracht, um Panikschübe und Ängste auszuleiten. So entstehen schon im Vorfeld keine unangebrachten Gefühle des Unwohlseins.

Überhaupt sind Omega Fettsäuren bei vielen koronaren Herzerkrankungen angezeigt. Über eine gesunde Fetternährung können auch wertvolle Nahrungsergänzungsmittel eine willkommene Alternative sein, um Herzinfarkt und Schlaganfall aus dem Weg zu gehen, oder zumindest das Risiko daran zu minimieren.

Omega Fettsäuren haben auch eine entzündungshemmende Wirkung. So werden Zellgifte im Blut rechtzeitig erkannt und durch das Immunsystem bekämpft. Eine flächige Ausbreitung ins benachbarte Gewebe ( oder in Organe ) mag verhindert werden. Eine entsprechende Immunreaktion hält das Blut frei von unerwünschten Keimen und Parasiten.

So soll auch der Zellschutz gewährleistet sein. Hochwertige Fettsäuren tragen dazu bei, dass das Zellmilieu in einem gesunden Zustand erhalten bleibt. Zell-und Zwischenzellflüssigkeit befinden sich in einem gärungsfreien Zustand und können die Sauerstoffbilanz hoch halten.

Ebenso bleiben die Blutgefäße frei von Verkalkungen, sprich Plaqueablagerungen. Besonders die Herzkranzgefäße profitieren von den naturheilkundigen Wirkstoffen der hochsensiblen Omega Fettsäuren. Dadurch wird auch die Durchblutung in den Herz-und Lungenarterien gefördert.

Für die Krebsprophylaxe hat man auch schon an die Omega Fettsäuren gedacht. Sie senken die Triglyzeride und sorgen für eine gesunde Fettversorgung mit Schutzcharakter.

Ein entzündeter Darm oder ein verdorbener Magen erholen sich viel schneller durch die Zufuhr von wertvollen essentiellen Fettsäuren. Darmträgheit oder Durchfall werden viel besser mit Omega Fettsäuren eingestellt, um auch Krankheitskeime in Schach zu halten, damit diese Krankheitsbilder nicht chronisch werden.

Altersbedingte, degenerative Erkrankungen lassen sich ebenfalls gut mit Omega Fettsäuren behandeln. Der Cholesterinspiegel bewegt sich wieder im Normbereich und die Blutzuckerwerte schießen nicht übers Ziel hinaus.

Auch der rheumatoiden Arthritis soll man beikommen, wenn man regelmäßig Nutznießer der gesundheitsfördernden Omega Fettsäuren ist. Zumindest sind diese Fettsäuren in der Lage, das Gesundheitsbild in die gesunde Richtung zu verschieben.

Nicht zuletzt können auch Depressionen, Alzheimer, Borderline, sogar Schizophrenie wirksam mit essentiellen Fettsäuren behandelt werden.

Zusammenfassung der in der Literatur und im Internet gefundenen Wirkungsweisen der Omega 3-und-6-Fettsäuren:

-        Krebsvorsorge

-        Koronare Herzerkrankungen

-        Magen-Darm

-        Diabetes mellitus

-        Rheumatoide Arthritis

-        Asthma

-        Schlaganfall

-        Neurologie und Psychiatrie


Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

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