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Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Pfefferminze

Die echte Pfefferminze gehört zu den Lippenblütlern und wird ungefähr 20 bis 60 cm groß. Die Pfefferminze bildet zahlreiche ober-und unterirdische Ausläufer, mit vierkantigen, oft rötlich-grünen Stengeln und kräftig grünen Blättern, die unterschiedlich geformt sein können.

Die Heilwirkung der Pfefferminze beruht hauptsächlich auf dem hohen Gehalt an ätherischem Pfefferminzöl. Sie gehört heute zu den wichtigsten Heilkräutern in der Naturheilkunde. Den Namen „ Pfeffer „ erhielt sie aufgrund ihres besonders intensiven Geschmacks zufolge des hohen Mentholgehalts.

Wegen ihres kühlenden Geschmacks werden die Blätter gern Süßspeisen, Gemüsen, Rohkost, Salaten und Suppen beigegeben.

Zu Heilzwecken wird der Tee aus getrockneten Blättern bei verschiedensten Verdauungsproblemen eingesetzt. So auch bei Unwohlsein im Bauchraum, Blähungen und Aufstoßen.

Innerlich angewendet reguliert die Pfefferminze die Funktionsabläufe von Magen und Darm, Leber und Galle und auch der Bauchspeicheldrüse.

Das ätherische Öl der Pfefferminze übt eine besänftigende und wohltuende Wirkung auf die Magenschleimhaut aus. Dadurch werden unangenehme Krämpfe und Befindlichkeitsstörungen im Magen-Darm Kanal gelöst. Auch der Gallenfluss wird angeregt, sodass der Fettstoffwechsel bei der Verdauung wieder in Schwung kommt.

Pfefferminzblätter mit Kamillenblüten gemischt erhöhen sogar noch die gesundheitliche Wirkung, was die Verdauungsorgane anbelangt.

Doch Achtung: Säuglinge und Kleinkinder reagieren oft sehr empfindlich auf das ätherische Pfefferminzöl. Sie sollten nicht mit Minzöl behandelt werden.

Heißer Pfefferminztee und auch das ätherische Pfefferminz Öl sind außerdem ein anerkannt bewährtes Heilmittel bei verschiedenen Erkältungskrankheiten, auch mit Fieber und gut geeignet, Husten und Schnupfen, sowie Halsbeschwerden wirksam zu bekämpfen.

Der belebende Effekt der Pfefferminze ist auch auf den hohen Anteil an B-Vitaminen zurückzuführen. Diese Energien-und Vitalstoffe beugen Konzentrationsschwächen vor. Auch bei Leistungsabfall und Energieverlust kann die Pfefferminze Gehirn und Nerven effektiv versorgen.

Auch als Badezusatz vermag die Pfefferminze zur innerlichen und seelischen Beruhigung beizutragen. Das Bad wirkt kühlend und beruhigend auf die Nerven und entspannt den Gesamthaushalt des Körpers.

Durch seine kreislaufregulierenden Eigenschaften ist die Pfefferminze ein hervorragendes Mittel bei der Reisekrankheit; vor und nach der Abreise.

Bei kalten Füßen kann man einige frische Pfefferminzblätter in die Schuhe legen; so empfiehlt es die Naturheilkunde und die Durchblutung wird angeregt. Das Ergebnis sind warme Füße.

Wirkstoffe: B-Vitamine, besonders Folsäure und Niacin. Menthol, Enzyme, Kalium, Kalzium, Flavonoide, Gerbstoffe

Zusammenfassung der in der Literatur und im Internet gefundenen Wirkungsweisen der Pfefferminze:

-        Verdauungsbeschwerden – Magen und Darm

-        Gallebeschwerden

-        Kopfschmerzen – Gehirn und Nerven

-        Erkältungen

-        Reisekrankheit

-        Muskelschwäche und Knochenschwund

-        Konzentration-und Leistungsschwäche


Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

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