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Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Rooibos Tee

Der Rooibos ( Aspalathus linearis ) ist nur in Südafrika zu Hause und bedeutet übersetzt: Rotbusch.

Grün wird er geerntet. Die rote Farbe erhält er erst nach der Fermentierung und Trocknung.

Ursprünglich handelt es sich um eine Wildpflanze, die von den einheimischen Naturvölkern als Medizin eingesetzt wurde. Sie sieht dem Ginster ähnlich und benötigt für ihr Wachstum nur wenig Wasser. Heute wird sie kultiviert und wächst auf riesigen Feldern, um für den weltweiten Versand bereit zu stehen.

Der Tee-Geschmack ist frisch-feinwürzig und honigartig-süß. Allein schon die homogene Farbe des Tees wirkt angenehm beruhigend auf den Parasymphatikus und schont die Nerven dadurch nachhaltig.

Im Gegensatz zu schwarzem und grünem Tee enthält der Rooibos kein Coffein und die Gerbstoffe verlieren sich in wenige Spuren.

Dafür wartet er auf mit vielen Mineralien und Spurenelementen, sowie weiteren Pflanzeninhaltstoffen, die antioxidativ wirken. Sie bekämpfen über Bioflavonoide, freie Radikale im Körper, um sie zu eliminieren.

Dadurch wird auch ein gewisser Zellschutz eingeleitet, um den genetischen Bauplan der Zellen nicht zu verändern.

Herz-Kreislauferkrankungen, degenerierte Knochenveränderungen , körpereigene Entzündungen, Blutgefäßverstopfungen, Schlaganfall bis hin zu Tumorerkrankungen, werden günstig beeinflusst.

Bei allen Magen-und Darmerkrankungen ist der Tee als heilsam angezeigt. Er entkrampft, beruhigt und entstört durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften den gesamten Verdauungstrakt.

In Sachen Anti-Aging ist der Rooibos mehr als nur ein kosmetischer Ansatz. Er erfrischt und belebt die Hautpartien, bekämpft Faltenbildung, vertreibt die graue Farbe im Gesicht.

Und er unterstützt die Serotonin-Ausschüttung im Gehirn. Dadurch wird die Stimmung und gute Laune aufgehellt, Schlafprobleme gemildert und Spannungskopfschmerzen erträglich gestaltet.

Auch mehr Ausgeglichenheit und Belastbarkeit wurden beobachtet, wenn es um Stressfaktoren ging.

Der Rooibos begünstigt die Gallefunktion und kann bei einer Fettleber schützende Arbeit leisten.

Verschiedene Polyphenole reduzieren die Menge an oxidierten Blutfetten. Durch ein verändertes Blutfett erhöhen sich die Werte von dem ungünstigen LDL-Cholesterin.

Der regelmäßige Genuss von Rooisbos-Tee wirkt sich langfristig auf Herz, Kreislauf und Blutgefäße positiv aus.

Der „ gesunde Rote „ ist nicht nur gesund, er macht auch gute Laune und ist ein Gaumenschmeichler.


Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

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