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Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Salbei

Der Echte Salbei ist ein reichverzweigter Halbstrauch, mit wolligen, dichtbelaubten, verholzten Trieben. Er wird ca. 60 cm hoch. Die ganze Pflanze verströmt einen kräftigen, bitteren Duft und schmeckt schwach bitter.

Obwohl die Inhaltsstoffe in der ganzen Pflanze verteilt sind, werden überwiegend nur die Blätter und oberen Triebspitzen verwendet.

Der hohe Gehalt an ätherischen Ölen, Bitter-und Gerbstoffen verleiht dem Salbei keimtötende, desinfizierende und antivirale Eigenschaften.

Bei wundem und entzündetem Zahnfleisch dient der Salbeitee als hervorragendes Gurgelmittel. Überhaupt bei allen Entzündungen im Mund-und Rachenraum. Auch bei Reizungen im Kehlkopf und der Stimmbänder, sowie bei Halsschmerzen ist der Salbeitee eine sanfte Variante zu anderen Heilwirkstoffen der Naturmedizin.

Eitrige Mandeln sprechen auch gut auf den Salbeitee an. Aufgrund der zusammenziehenden Eigenschaften der Gerbstoffe und ätherischen Öle, wirkt der Gesundheitstee besonders bei entzündeten Schleimhautveränderungen, die sonst so in Eiterprozessen übergehen könnten.

Die östrogenähnlichen Inhaltsstoffe des Salbeitees und seine beruhigenden, entkrampfenden Eigenschaften, haben eine regulierende Wirkung bei Frauenleiden. Tägliche Sitzbäder mit Salbeiabkochungen haben sich bewährt.

Salbeitee verhindert übermäßiges Schwitzen. Besonders bei nächtlichem Schwitzen, Schweißausbrüchen im Klimakterium und auch nervösem Schwitzen, das stressbedingt sein mag, verringert Salbeitee die unnormale Sekretion der Schweißdrüsen.

Wegen seiner natürlichen und gesunden Bitterstoffe eignet sich der Salbeitee auch recht gut zur Appetitsteigerung. Dabei wird gleichzeitig der Stoffwechsel angeregt, um die eingenommene Nahrung besser zu verdauen.

Salbei wird auch zur Behandlung von Magen-Darm Erkrankungen eingesetzt. Er regt die Fettverdauung an, löst Krämpfe im Bauchraum, reinigt, desinfiziert und dämmt entzündliche Prozesse  in den Verdauungsprozessen ein, sodass der Genesungsprozess fortschreiten kann.

Bei körperlicher Erschöpfung und „ seelischem Frösteln „ hilft sehr gut ein Vollbad mit einigen Tropen Salbeiöl. Dadurch wird die Durchblutung angeregt, der Kreislauf normalisiert sich und der ganze geschwächte Körper wird wohlig durchwärmt.

Auch bei unreiner Haut hilft Salbeiöl. Es wirkt porenverengend und hemmt eventuelle Entzündungsherde an der Haut. Die Muskulatur wird tonisiert und das wiederum beugt der Bildung von Zellulite und Wassereinlagerungen vor.

Zur Haarpflege kann man ein Salbei Shampoo verwenden. Gerade wenn das strapazierte Haar im Laufe der Zeit dünner und brüchiger wird.

Salbeiöl ist nicht für den Dauergebrauch geeignet. Nicht während der Schwangerschaft gebrauchen. Auch Kleinkinder und Epileptiker sollten besser ganz auf Salbeiöl verzichten.

Wirkstoffe: Ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Phenolsäuren ( gegen Bakterien), Kampfer, Mineralien

Zusammenfassung der in der Literatur und im Internet gefundenen Wirkungsweisen von Salbei / Salbeiöl;

-        Verdauungsbeschwerden

-        Bronchitis, Husten, Heiserkeit

-        Bindegewebsschwäche

-        Nervosität

-        Unreine Haut

-        Frauenleiden

-        Appetitsteigernd

Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

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