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Lexikon der Wirkungsweisen: Was wirkt wie?

Ysop

Der Ysop ist ein immergrüner Halbstrauch. Die lanzettförmigen Blätter sind dicht mit Öldrüsen besetzt. Wenn man die Blätter zerreibt riechen sie angenehm aromatisch, nach Balsam Öl.

Die Gewürzpflanze wird in der Bibel öfter erwähnt, besonders im Alten Testament. Im Mittelalter diente er in den Klostergärten als Allroundmittel für Heilzwecke. In der Küche ist Ysop heute ein beliebtes Gewürz und belebt die südländische Küche mit seinem einzigartigen Aroma.

Epilepsie gefährdete Menschen sollten mit dem Ysop vorsichtig umgehen. Ebenso Schwangere. Nur geringe Mengen sollten verwendet werden. Für Kleinkinder ist diese Heil-und Würzpflanze nicht so geeignet.

In dem mehrjährigen Universalkraut sind verschiedene Gerbstoffe enthalten, die die Verdauung ankurbeln und verbessern. So kann man ihn in Salaten, Kräuterquark, Fleischgerichten und Gemüse bestens einsetzen, zumal er appetitanregend ist.

Ebenso findet der Ysop Anwendung bei verschiedenen Darmstörungen, zumal er die Kraft aufbringt, Darmgase zu beseitigen und die Darmflora in Schwung zu bringen.

Ein Sitzbad mit Ysop Öl lindert Entzündungen im Harn-und Vaginalbereich. Regelmäßig angewendet, vermindert er Weißfluss und wirkt schmerzstillend.

Eine äußerliche Anwendung fördert auch die Entschlackung. Die schweißtreibenden Inhaltsstoffe des Ysop Öls regen die Körperentschlackung an.

Gegen Grippe helfen heiße Inhalationen mit Ysop Öl. Sie wirken hustenstillend und verflüssigen den hartnäckigen Schleim in den Bronchien. Mehrmals täglich die Dämpfe inhalieren.

Kühle Wadenwickel mit einigen Tropfen Ysop Öl wirken fiebersenkend und regen in milder Form auch den Kreislauf an.

Eine innerliche Anwendung finden wir zur Anregung bei Müdigkeit und Erschöpfungszuständen. Körperliche und geistige Schwäche wird vertrieben.

Die entzündungshemmende Wirkung von Ysop Öl lindert schmerzhafte, gerötete und geschwollene Pickeln und Pusteln. Ebenso lässt sich Neurodermitis im Anfangsstadium behandeln.

Ein Mundwasser mit stark verdünntem Ysop Öl gibt frischen Atem und fördert auch die Durchblutung des Zahnfleisches. So wird ein natürlicher Schutz für Parodontose und Zahnfleischbluten hergestellt.

Auch bei rheumatischen Erkrankungen wurden gute Ergebnisse erzielt. Entzündungen der Mandeln stehen ebenfalls auf dem Programm des Ysops.

Ysop wirkt leicht harntreibend.

Verschiedene Gerbstoffe und Flavonoide regen die Funktionskreise von Leber, Bauchspeicheldrüse und Galle an.

Wirkstoffe: Ätherisches Öl, Gerb-und Bitterstoffe, Flavonoide, Urolsäure, Terpene, Harze und Gummi

Zusammenfassung der in der Literatur und im Internet gefundenen Wirkungsweisen von Ysop:

-        Fiebersenkend

-        Mundpflege

-        Niedrigem Blutdruck

-        Appetitlosigkeit

-        Hautkrankheiten

-        Entschlackung

-        Verdauungsorgane


Autor: Peter Krämer - zertifizierter Ernährungsberater Ludwigshafen

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